HILFE-Aufruf

HILFERUF in großem Ausmaß…SOS für die SOS- Station…wer kann helfen …und bitte teilen, teilen, teilen um möglichst viele zu erreichen

…kurze info vorab: spendenquittungen können ausgestellt werden…direkten kontakt zum leiter der einrichtung kann ich gern herstellen

…ist das nicht ein traumhaft schönes altes haus? …ich liebe so alte gebäude…sie erzählen uns in jedem winkel ein egeschichte…wenn man genau hinschaut und alles auf sich wirken läßt…diese haus hat noch eine ganz besondere geschichte…ich poste sie euch am ende dieses posts…

PROBLEM: DACH MUSS GEDECKT WERDEN…KEINE FÖRDERUNGEN, ALLES ÜBER SPENDEN FINANZIERT

…diese haus beherbert eine SOS- station…das heißt, menschen mit suchtproblemen können zwischen entgiftung und reha die zeit hier verbringen…sauber und trocken versteht sich…sie leben in einem geregelten Tagesablauf und übernehmen, je nachdem was sie leisten können, kleine tägliche aufgaben…alles wird über kleine beiträge der jeweiligen bewohner ( zuschuss zu vollverpflegung und wohnkosten) und über spenden finanziert…auch hier ist jede hilfe gern gesehen…denn nicht jeder kann diesen beitrag wirklich begleichen 😒…wichtig ist : IMMER IM BETREFF SOS STATION ANGEBEN…gern auch zusätzlich “ hilfe fürs dach“ oder was auch immer…

Bankverbindung:
Evangelische Bank
IBAN: DE 4952 0604 1000 0731 0110
BIC: GENODEF1EK1

…und ganz ehrlich…auch wenn jemand sagt- ich kann nur 5 euro geben …oder 10 …jeder euro hilft dem ziel ein stück näher zu kommen…und wenn das dach erst richtig undicht ist, muss diese einmalige station schließen…denn andere räume gibt es nicht …

nun ein paar infos zu der sos- station direkt vom leiter des hauses: 
„Sehr geehrte Damen und Herren,

es kommen Menschen zu uns, die alle aus unterschiedlichsten Gründen ein Suchtproblem haben und einen Ausweg suchen. Egal, ob sie den Weg von der Straße, aus schwierigen familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Situationen zu uns finden – die Gründe sind vielfältig.

Für Viele ist es die letzte Rettung!

Mein Team und ich versuchen diesen Menschen eine Rückkehr in ein geordnetes Leben zu ermöglichen. Das stellt uns täglich vor große Herausforderungen. Darum bedarf es Menschen, die ein starkes soziales Verständnis haben.
Unsere Arbeit ist keine Leistung nach dem Sozialgesetzbuch und es besteht auch kein Anspruch darauf. Die Kosten werden durch eine finanzielle Eigenbeteiligung im Rahmen des Leistungsvermögens der einzelnen Betroffenen und hauptsächlich durch Spenden getragen. 
Es ist immer wieder schön zu erleben, wie Menschen diese, oft letzte Chance, nutzen, um einen Neuanfang zu starten.
Die SOS-Station ist das einzige Haus in Deutschland, dass Hilfe dieser Art anbietet.

Über eine Unterstützung Ihrerseits freuen wir uns sehr .“….

und noch etwas zur geschichte des hauses …und des leiters

„Die SOS-Station Serrahn – ein Haus, das viel erzählen kann
Seit 1971 wird im alten Pfarrhaus in Serrahn suchtkranken Menschen geholfen. Heinz Nitzsche mit seiner Frau Martina betreuten die Klienten in einer sehr familiären Atmosphäre. Man betrieb zusammen Tierhaltung und Ackerbau, um die Versorgung zu gewährleisten. Die Männer gingen in die benachbarten Landwirtschaftsbetriebe zum Arbeiten. Die SOS-Station war für sie ihr neues Zuhause. Der christliche Glaube war die Grundlage der Hilfe. So waren Andachten und Gottesdienste, Lieder und Gespräche selbstverständlicher Bestandteil der Betreuung. 
Die DDR machte es den Nitzsches nicht gerade leicht, aber sie hielten all den Anfeindungen stand. Seit 1995 hat sich einiges verändert. Eine neue Reha-Klinik für suchtkranke Menschen wurde gebaut. Aus dem alten Erholungsheim ist ein Doppeldiagnosezentrum geworden. Und in dem Gebäude der Alten Post befindet sich jetzt eine Vor- und Nachsorgeeinrichtung. Suchtkranke Menschen finden seither ein differenziertes Hilfeangebot.
Seit 1995 ist im alten Pfarrhaus eine SOS-Station mit 18 Plätzen eingerichtet worden. Dort finden Erwachsene mit einer Suchtproblematik schnell und unbürokratisch eine Unterkunft. Wer nach der Entgiftung eine Therapie machen möchte, kann die Zeit bis zum Therapieantritt abstinent in der SOS-Station verbringen. Oder wenn das Familienleben durch das Suchtverhalten unmöglich wird, kommen Menschen hierher. Bedingung ist eine vorherige Entgiftung. Je nach Möglichkeit ist ein finanzieller Eigenbeitrag zu leisten. Staatliche Finanzierung gibt es nicht. Ein Haus mit solchem Charakter lebt überwiegend von Spenden und gibt es so nur in Serrahn. Jährlich nehmen wir zwischen 80 und 150 Personen auf. 2/3 oder mehr von ihnen gehen dann in eine weiterführende Therapie. Viele von ihnen kommen regelmäßig zum Jahresfest am Pfingstsonntag nach Serrahn.
1993 bin ich selbst als Obdachloser hier in Serrahn aufgeschlagen. Ich hatte alles verloren: Frau, Kind, Arbeit, Haus und Hof. Auch meine Erbschaft von 27.000 DM hatte ich in 2 Tagen verprasst. Ich wollte nur noch sterben. Irgendwie funktionierte das jedoch nicht. Ich war auf der untersten Stufe der Lebensleiter angekommen. Es dauerte 5 Monate in der SOS-Station und mehrere Rückfälle, bis es bei mir auf einen Schlag „klick“ machte: 
Wir arbeiteten an einem Samstag noch auf einer Baustelle. Im Kies hatte ich meine letzte Flasche versteckt. Am Sonntag bin ich dann aufgewacht und wusste, dass ich nie mehr trinken will. Es klingt wie im Märchen, aber ich habe es so erlebt. Seit diesem Tag glaube ich auch an Gott, weil aus menschlicher Sicht keine Hilfe mehr für mich möglich war. Während meiner Therapiezeit hatte ich mich in eine Köchin der Klinik verliebt. Inzwischen bin ich mit ihr 22 Jahre glücklich verheiratet.
2017 wurde ich dann gefragt, ob ich die SOS-Station in Serrahn leiten möchte. Es war eine schwierige Entscheidung, weil ich meinen alten Job auch gerne gemacht habe. Aber ich hatte nun die Chance, Anderen das wiederzugeben, was ich selber vor 24 Jahren empfangen habe. Am 16.10.17 habe ich in der SOS-Station als Leiter angefangen.
In all den Jahren stand in Serrahn immer der Mensch an sich im Mittelpunkt. Die Instandhaltung der SOS-Station kam dabei zu kurz. Durch eine Kollekte der Ev.-Luth. Kirche in Bayern konnten 2017 die desolate Elektroanlage ersetzt und menschenwürdige Sanitäranlagen eingebaut werden. Das Dach und die Fenster müssen jedoch unbedingt erneuert werden. Unser Freundeskreis unterstützt uns dabei und von einer norddeutschen Initiative bekamen wir Hilfe. Leider reicht es aber bei weitem noch nicht. Für weitere finanzielle Hilfen zur Instandhaltung unserer SOS-Station sind wir sehr dankbar! 
Gern können Sie uns auch besuchen! Bitte melden Sie sich vorher an (sos-station@serrahner-dw.de).
Jürgen Szybalski“

…jürgen und seine frau kenne ich persönlich …zwei wundervolle warmherzige menschen…und die geschichte ist ja auch nicht alltäglich 😉

jetzt noch ein paar links zum nachlesen für euch :

https://www.serrahner-diakoniewerk.de/cont…/suchtberatungsos
https://www.serrahner-diakoniewerk.de/impressum
https://www.kollekten.de/…/sosstation-soforthilfe-fuer-suc…/